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Donnerstag, 22. November 2012

Glücksbringer - Pilze aus Fimo

Letzte Woche habe ich gemeinsam mit einer Freundin gebastelt und da meine Liebe zum Fimo wieder entdeckt :)
Also hab ich in den letzten Tagen mal ein wenig gewerkelt und "gebacken" und dabei sind diese kleinen Glücksbringer - Pilze entstanden:


Mittwoch, 21. November 2012

Weihnachtskarten mit 3D

In den letzten Tagen habe ich wieder ein paar Kärtchen gewerkelt.
Langsam hab ich schon einen ordentlichen Schwung zusammen.
Heute habe ich Wechselgeld für den Weihnachtsmarkt gekauft, gestern hab ich die Wohnung dekoriert und Kekse und Zutaten für den Punsch gekauft. Jetzt kann das Wochenende bald kommen :)

So, und bevor ich jetzt in die Therme fahre, zeig ich euch noch ein paar neue Weihnachtskarten:






Dienstag, 20. November 2012

Origami Tannenbaum (mit Anleitung)

Hallo ihr Lieben!
Es tut mir leid, dass ich euch gestern nichts gezeigt habe. Der Markt am kommenden Wochenende hält mich auf Trapp :)
Aber gestern ist mich wieder eine Bastelwelle überkommen. Ich habe auf der Elfe einen Origami Tannanbaum gesehen. Der hat mir so gut gefallen, dass ich mir die Anleitung angesehen und ihn direkt nachgemacht habe! War gar nicht so schwer! Und ich muss dazu sagen, dass ich noch nie Origami gemacht hab, also traut euch nur :)

Hier ist mein Baum: Er ist ca. 15cm hoch.
und hier ein Link zur Anleitung:

Sonntag, 18. November 2012

Weihnachtsmäuse und "Der Christbaumständer" vorsicht sehr lustig :)

Heute zeige ich euch gleich meine Karten, denn die Weihnachtsgeschichte, die ich euch vorstellen möchte, ist etwas länger. Aber absolut lesenswert. Ich kenne eigentlich niemanden, der sich da nicht vor Lachen gekrümmt hat :)

Ich war mal wieder fleißig und habe einige Weihnachtsmäuse gestempelt. Ich hab schon von mehreren Seiten gehört, dass die Maus gut ankommt, das heißt ich werde am Markt einige davon brauchen. Ich bemühe mich aber immer, dass ich sie unterschiedlich coloriere und auf verschiedene Hintergründe klebe, damit sie nicht allzu gleich aussehen.


So und hier kommt nun eine lustige Weihnachtsgeschichte:

Der Christbaumständer

Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten -entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied "O du fröhliche" erkennen. 

Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu "O du fröhliche" spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er. Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur "Weihnachtsüberraschung". Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte.

Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

Endlich war Heiligabend. "Den Baum schmücke ich alleine", tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. "Die werden Augen machen", sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelhaar und Lametta dekorativ aufgehängt. Die Feier konnte beginnen.

Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz. Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. "Und jetzt kommt die große Überraschung", verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.
Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze "O du fröhliche". War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: "Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf." Mutter war stumm vor Staunen.

Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen. Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte "O du fröhliche" sich selbst überholen. Mutter rief mit überschnappender Stimme: "So tu doch etwas!" Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: "Wenn das Großvater noch erlebt hätte."

Als Erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah. 
Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum. Vater gab das Kommando "Alles in Deckung!" Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.
Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich hinein: "Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!" Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein. Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken "Kirschwasser" und murmelte: "Wenn Großvater das noch erlebt hätte!" Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord "O du fröhliche", bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.

Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: "Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!"
Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: "Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen." Andreas meinte: "Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?" 

 Quelle: http://www.weihnachtsstadt.de/Geschichten/Geschichten_lustig/Der_Christbaumstander.htm

Samstag, 17. November 2012

Schneemänner

Nun schaut euch diesen Schneemann an,
wie er doch lustig schmunzeln kann.
Er trägt mit Stolz Zylinderhut.
„Und der, der steht ihm wirklich gut.“

Mit seiner langen Möhrennase,
lockt er sogar den Hoppelhase.
Er ist ein kleiner, frecher Wicht,
und mopst die Möhre vom Gesicht.

Das lässt den Schneemann völlig kalt,
er trägt den Ast vom Tannenwald,
und einen dicken roten Schal,
die Kälte liebt er allemal.

Der Schneemann steht in seiner Pracht,
recht möhrenlos, in Eisesnacht,
und schaut sich alle Sterne an,
er träumt bestimmt vom Weihnachtsmann...

 © Gabriela Bredehorn, 2010
Aus der Sammlung Kindergedichte
Quelle:  http://gedichte.xbib.de/Bredehorn_gedicht_Der+Schneemann+im+Zylinderhut.htm


Wenn euch die Gedichte nicht gefallen, dann sagt es mir bitte! Mein Gedanke dahinter ist der, dass ich euch nicht nur Karten zeigen möchte, da das Thema Weihnachtskarten ja doch recht einseitig ist :) Und damit es mehr Spass macht und interessanter wird stell ich immer wieder ein paar Gedichte oder ähnliches vor.

Die heutigen Karten haben natürlich mit Schneemännern zu tun :) Hab ganz zufällig meine Schneemannstempel vom letzten Jahr wieder gefunden und die mussten natürlich gleich verwendet werden:
Sorry mal wieder für das eher bescheidene Foto... Ich sollte echt mal schauen, dass ich bei Tageslicht zum Fotografieren komm!

Freitag, 16. November 2012

Weihnachten mit Henry

Draußen, vom Weihnachtsmarkt komm ich her.
Ich muss schon sagen - es weihnachtet sehr!

Denn - überall zwischen den Budenritzen
sah ich eilige Bürger flitzen.
Mit Tüten und Päckchen dick beladen,
im gierigen “RUN” auf die Standauflagen.

Da wurde gewühlt, gefeilscht und gehandelt.
Dann weiter gestöbert, geschaut und gerannt -
Das Handy beständig am Ohr, in der Hand.

Schon zogen sie weiter - ein tosender Sturm,
quer durch die Stadt - von hinten bis vorn.
Ein Drängeln, ein Schubsen, ein Drücken und Schieben,
um bloß noch ein weiteres Schnäppchen zu kriegen.

Und aus allen Boxen dröhnte mit Macht
das Lied von der stillen, heiligen Nacht.
Auf das die Kassen noch süßer klingeln -
als all die Glöcklein, die weihnachtlich bimmeln.

Doch ist das wirklich der Weihnacht Sinn?
Konsumterror pur von Anbeginn?
Ja, liebe Leute, es scheint so zu sein ....
Und wem das nicht passt, der bleibt besser daheim.

Verkriecht sich im Zimmer und schreibt ein Gedicht -
Auf das sich was ändert - doch`s ändert sich nicht!

Simone Alexandra Friedrich


Dieses Gedicht hat mich ein bisschen zum Nachdenken angeregt. In der heutigen Zeit verläuft die Vorweihnachtszeit ja wirklich meist etwas hektisch. Ich habe mir dieses Gedicht zu den heutigen Karten ausgesucht, weil ich es recht passend finde:
Der liebe Henry ist von allem Weihnachtsstress unbeeindruckt und futtert lieber ganz genüsslich seinen Lebkuchen :) Das sollten wir alle mal machen: Einfach mal Punsch und Kekse genießen :)
Leider spiegelt hier wiedermal das Licht in der Folie...

Donnerstag, 15. November 2012

Der Weihnachtsmann

Eine winzig kleine Laus
saß einst im Bart des Nikolaus.
Sie zwickt ihn hier, sie zwickt ihn dort,
will er sie packen, hüpft sie fort.

Da schimpft der alte Nikolaus
mit dieser frechen kleinen Laus!
Er geht ins Bad, macht schnipp und schnapp,
die Laus erschrickt, der Bart ist ab!!
Autor unbekannt

Ich hab mir gedacht, dass ich euch heute mal ein lustiges Weihnachtsgedicht einstelle :)
Und dieses Gedicht passt natürlich zu meinen Karten, die ich euch zeigen möchte.
Sie sind nach dem selben Prinzip gemacht wie die Einladungskarten. Ich finde sie schlicht, aber trotzdem schön :)
    

Mittwoch, 14. November 2012

Maritimes Thermometer

So, damit euch vor lauter Weihnachtskarten hier nicht langweilig wird, möchte ich euch heute mal wieder etwas zeigen, dass so gar nichts mit Weihnachten zu tun hat :)

Eine liebe Elfe hat meine Hilfe gebraucht und mich gebeten etwas für sie zu werkeln. Es ist für eine sehr wichtige Person und sie hat leider nicht genug Zeit alles unter einen Hut zu bringen. Da helf ich natürlich gerne und hab für sie dieses maritime Thermometer gewerkelt:
Es ist mittlerweile zusammen mit einigen anderen Sachen bei ihr angekommen und sie hat sich sehr darüber gefreut :)

Dienstag, 13. November 2012

Zwei Bären

Zwei Bären gingen durch den Wald,
Dezember war's und bitterkalt.
Da sagt der eine Zottelbär:
"Oh weh', mich friert es heut so sehr!"

Der andere sprach: "Mir ist noch warm.
Komm, wir gehen Arm in Arm.
Wir gehen beide dicht an dicht,
dann spürst auch du die Kälte nicht!"

Zwei Bären gingen durch den Wald,
Dezember war's und bitterkalt.
Gedicht von Bernhard Lins

Dieses Gedicht kenne und liebe ich seit meiner Kindheit! Deswegen darf es natürlich nicht fehlen, wenn ich euch Weihnachtskarten mit dem Bären von Whiff of Joy zeige :)
   Man sieht, dass ich die Karten schon in eine spezielle Kartenhülle gegeben hab. Das soll erstens gut aussehen und zweitens die Karten vor Beschädigung schützen, wenn sie am Weihnachtsmarkt von mehreren Leuten durchgesehen werden.
Deswegen spiegelt das Licht leider etwas...